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Die Stellung von
Woiwodschaft ¦l±skie als Region Polens
Die Woiwodschaft ¦l±skie liegt im
südlichen Teil
Polens, dem Land im Zentrum Europas, das seit 2004
Mitglied
der Europäischen Staatengemeinschaft ist. Mit der
Fläche
von 312.700 km² und
der
Bevölkerungszahl von 38 Mio. ist Polen das
größte
und bevölkerungsreichste Land unter den neuen
Mitgliedsstaaten.
Die Woiwodschaft ¦l±skie ist die wichtigste
Industrieregion im südlichen Raum Polens. Verkehrstechnisch
ist die Region sehr
gut
im gesamteuropäischen Verkehrsnetz integriert. Hier schneiden
sich die grenzübergreifenden Verkehrsadern Europas
(der
Korridor III: Berlin-Wrocław-Katowice-Kraków-Lemberg sowie
der
Korridor VI: Gdańsk-Katowice-®ilina)
Die Region grenzt an die Woiwodschaften: Opolskie,
Łódzkie, ¦więtokrzyskie und Małopolskie an, und im
Süden
an Tschechien und die Slowakei. Im Umkreis von 600 km von
Katowice entfernt befinden sich sechs europäische
Hauptstädte: Warszawa, Prag, Bratislava, Wien, Budapest und
Berlin.

Der besondere wirtschaftliche Stellenwert der
Woiwodschaft
¦l±skie ist damit zu erklären, dass es sich hier um die am
stärksten industrialisierte und städtebaulich am
besten
entwickelte Region Polens handelt.
Größte Städte der
Woiwodschaft ¦l±skie:
| Katowice |
322
285 |
Einwohner |
| Częstochowa |
249
453 |
Einwohner |
| Sosnowiec |
229 989 |
Einwohner |
| Gliwice |
201
586 |
Einwohner |
| Zabrze |
193 665 |
Einwohner |
| Bytom |
191
060 |
Einwohner |
| Bielsko-Biała |
177 390 |
Einwohner |
| Ruda ¦l±ska |
148
361 |
Einwohner |
| Rybnik |
142 272 |
Einwohner |
| Tychy |
132
151 |
Einwohner |
| D±browa
Górnicza |
131 371 |
Einwohner |
| Chorzów |
115
844 |
Einwohner |
| Jaworzno |
96 703 |
Einwohner |
| Jastrzębie
Zdrój |
96
475 |
Einwohner |
Der hohe Urbanisierungsgrad dieser Region kommt darin
zur
Geltung, dass auf 71 Städte der
Region knapp 79%
Einwohner entfallen, davon:
- 4
Städte zählen 200 000 Einwohner,
- 8 Städte zählen 100 000
bis 200 0000 Einwohner,
- 11 Städte zählen von 50 000 bis 100
000 Einwohner.
Im Landesvergleich steht die Woiwodschaft ¦l±skie
hinsichtlich
seiner Oberflächengröße an 14. Stelle und
hinsichtlich
der Bevölkerungszahl an 2. Stelle. Dieser
verhältnismäßig kleine Raum mit
der
Größe von 12.331 km2,
was 3,9 % der
Gesamtfläche
Polens entspricht, hat die Bevölkerungszahl von
4.714 982,
was 12,3 % der gesamten Bevölkerung, und damit
landesweit die höchste
Bevölkerungsdichte (382
Personen/km2 gegenüber der
durchschnittlichen
Bevölkerungsdichte von 122 Personen/km2
in Polen und
116
Personen/km in der EU). Diese hohe
Bevölkerungsdichte
auf dem vergleichsweise kleinem Territorium bildet ein
enormes
Absatzmarktpotential für Konsumgüter dar.
Auf der Ebene der Raumstruktur stellen die
größten Siedlungseinheiten die
Ballungsräume dar: der
oberschlesische Ballungsraum von europäischer
Bedeutung, und
die Ballungsräume von Bielsko, Częstochowa und Rybnik, die
eine
lokale Bedeutung haben.
Die Woiwodschaft ¦l±skie hat einen polyzentrischen
Aufbau. Ein
zentrales Glied, dass Metropolenfunktionen (Verwaltung, Finanzen,
Versicherungen, Bildungsstätten, Kultur) bündelt,
fehlt.
Das Besondere dieser Region prägt mit
Sicherheit der
oberschlesische Ballungsraum, in dem die einzelnen Städte
ineinander fließen, auf einer Strecke von ca. 70 km zwischen
der
Stadt D±browa Górnicza bis Gliwice erstreckt. Der
Ballungsraum entspricht 18 % der gesamten
Oberfläche
der Woiwodschaft (1200 km²), und 2,8 Mio. Menschen
leben hier,
was rund 60 % der Gesamtbevölkerung der Region entspricht. Die
durchschnittliche Bevölkerungsdichte in diesem Raum
beträgt über 1900 Personen /km² und ist
damit um das
Fünffache höher als die Bevölkerungsdichte
für die
gesamte Region.
Verwaltung, Bildungsstätten,
Kultureinrichtungen oder
größere Unternehmen sind hauptsächlich in
Großstädten wie: Katowice, Sosnowiec, Bytom,
Gliwice,
Zabrze, Tychy und Chorzów konzentriert. Eine wichtige Rolle
kommt ferner den Verwaltungssitzen der Subregionen wie: Rybnik,
Bielsko-Biała und Częstochowa zu.
Die Woiwodschaft ¦l±skie hat eine
differenzierte
Struktur. Zwischen den Industriegebieten erstrecken sich auch
landwirtschaftliche Flächen sowie
Grünflächen, die
durchaus ihre Vorzüge in der Natur und
landschaftlichen
Reizen haben, und die nebst wichtigen
Religionskultstätten
allesamt der Entwicklung vielfältiger
Tourismusaktivitäten förderlich sind.
Aktuelle statistische Erhebungen
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